Orchideen, Kakteen, Sukkulenten, Palmen und Tropenhölzer unterliegen häufig internationalen Handelsbeschränkungen. Wer geschützte Pflanzen oder Hölzer importiert, züchtet, verkauft oder verarbeitet, braucht die richtigen Papiere – sonst drohen Beschlagnahme, Bußgeld oder Strafverfahren.
Rechtsgrundlagen
- Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) und EU-Artenschutzverordnung (EG) 338/97 mit den Anhängen A bis D
- Durchführungsverordnung (EG) 865/2006 und Anpassungsverordnungen, zuletzt VO (EU) 2026/1383
- Bundesnaturschutzgesetz: Zugriffs-, Besitz- und Vermarktungsverbote (§ 44), Ausnahmen (§ 45), Nachweispflicht (§ 46), Bußgeld- und Strafvorschriften
- Bundesartenschutzverordnung
- EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) und Holzhandelsrecht
Unsere Leistungen
- Ein- und Ausfuhrgenehmigungen, Vermarktungsbescheinigungen und Nachzuchtnachweise
- Vertretung bei Beschlagnahme durch Zoll und Behörden
- Verteidigung in Bußgeld- und Strafverfahren
- Compliance für Gärtnereien, Online-Händler, Möbel- und Instrumentenbauer
- Sorgfaltspflichten nach EUDR für Holz und Holzprodukte
Aktuell
Seit dem 29. Juni 2026 gelten neue CITES-Listen in der EU: Neue CITES-Listen für Pflanzen und Holz.
Siehe auch
Pflanzengesundheitsrecht · Waldrecht · Naturschutzrecht · Genetische Ressourcen
Ihr Kontakt zu horak. Rechtsanwälte
Wir beraten bundesweit und international – vom Hauptsitz in Hannover und unseren Standorten in Berlin, Bielefeld, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, München und Stuttgart. Telefon 0511.357 356-0, E-Mail info@pflanzenrecht.de.